Konzept

das neue Konzept

Das Ausbildungskonzept 2008 wurde in mehrjähriger Arbeit und in Einbezug der regionalen Kommissionen von der TK des STPV erarbeitet. Das vorliegende Dokument ersetzt das Ausbildungsreglement der Tambouren von 1994. Es enthält einen Lehrplan mit klar formulierten Zielen sowie ein den modernen Richtlinien der Didaktik entsprechendes Modulsystem mit Prüfungs- und Bewertungsrichtlinien.

Bereits seit 2006 werden Kurse nach dem neuen Model angeboten. Die Einführung der neuen Kurse soll bis Ende 2008 abgeschlossen sein. Die Anforderungen der jeweiligen Stufen werden vom STPV laufend überprüft und aufgrund der Erfahrungen der Regionalverbände und Vereine angepasst.

Dieses Konzept soll nicht als Reglement verstanden werden, sondern ein Instrument zur nachhaltigen Förderung des schweizerischen Trommelwesens sein, damit dessen Qualität auch in Zukunft gesichert ist. Über den Erfolg und die Akzeptanz bestimmen schliesslich die Vereine und Musikschulen und deren Leiter.

 

für die Kinder

Die Kinder werden in ihren Vereinen oder Musikschulen in Gruppen oder im Einzelunterricht mit dem Lehrmittel "Wirbel" ausgebildet. Je nach Einsatz und Begabung des einzelnen Kindes dauert das Erlernen des Trommelspiels, oder der so genannten Instrumentalunterstufe, zwischen 3 und 5 Jahren. Teil der Ausbildung sind die Jugendcamps inklusive Konzerte, die all zweijährlich durchgeführt werden.

 

für die Leiter

Die Regionalverbände bieten Grund- und Fortgeschrittenenkurse für Leiter an. Die Höchststufe wird vom STPV oder der Armee übernommen.

 

für die Jury

Die Expertenausbildung wird vom STPV angeboten und organisiert. Die Jurygrund- und Weiterbildung findet neu an einem zentralen Standort statt und wird vom STPV finanziert. 

 

für das Militär

Die Jungtambouren werden vom 15. bis 19. Altersjahr an die "vordienstlichen Ausbildungstagungen" der STPV-Regionalverbände eingeladen. Dabei werden die Jugendlichen gezielt auf die Militärtambouren-Fachprüfung vorbereitet. Die Zusammenarbeit mit dem VBS hat ihre Anfänge bereits im 19. Jahrhundert. und ist sehr fruchtbar für die Militärmusik sowie auch für die Vereine des STPV - sind doch die Vereine daran interessiert, Militärtambouren in ihren Reihen zu haben. Die Ausbildung in der Rekruten- und Unteroffiziersschule ist das Beste, was ein Tambour erreichen kann. Seit 1999 können die Tambourrekruten und Tambourunteroffiziere die STPV-Leiterprüfungen in den militärischen Schulen absolvieren. 

 

pdf Ausbildungskonzept 2008